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Entdeckung einer gigantischen Ameisen-Stadt - Wie ein Weltwunder!

Alternativ werden die Ameisen manchmal einer eigenen Überfamilie Formicoidea zugeordnet. Neuere genomische Untersuchungen scheinen diese alternative Einordnung zu unterstützen.

Die Systematik der Ameisen ist noch nicht unumstritten. Bolton unterscheidet 20 rezente Unterfamilien, [17] zu denen eine Unterfamilie hinzugefügt wurde Martialinae.

System kombiniert nach Moreau [19] und Ward [20]. Der Ursprung und die frühe Entwicklung der Ameisen ist nach wie vor nicht vollständig geklärt.

Aktuelle molekularbiologische Studien stützen aber die Annahme eines monophyletischen Ursprungs, also der Entwicklung der gesamten Gruppe aus einer einzigen Stammform.

Die meisten und die ältesten kreidezeitlichen Ameisenfossilien stammen aus Bernstein -Funden in Frankreich und Myanmar Burma.

Diese werden überwiegend der ausgestorbenen Unterfamilie Sphecomyrminae zugeordnet. Von der in Frankreich gefundenen Sphecomyrmine Haidomyrmodes mammuthus wurden Arbeiterinnen und eine Königin im selben Bernsteinstück nebeneinander gefunden, was eine eusoziale Lebensweise nachweist.

Etwa gleich alte Fossilien der ausgestorbenen Armaniinae sind in der Zuordnung weit unsicherer, weil sie nur als Kompressionsfossilien in Kalkstein vorliegen und daher wichtige Merkmale wie die Metapleuraldrüsen nicht erkennbar sind.

In gleich alten oft in den gleichen Fossillagerstätten, die die Sphecomyrminae lieferten, liegen auch Fossilien von Ameisen vor, die in moderne rezente Unterfamilien eingeordnet werden können.

Eine der ältesten ist Kyromyrma neffi aus Bernstein aus New Jersey , die zur rezenten Unterfamilie der Formicinae gehört. Kyromyrma ist etwa 92 Millionen Jahre alt.

Burmomyrma rossi und Myanmyrma gracilis aus Burma etwa 99 Millionen Jahre alt sowie Cananeuretus occidentalis aus Kanada gehören vermutlich zu den Aneuretinae.

Morphologisch urtümliche rezente Gruppen wie die Bulldoggenameisen Myrmeciinae , heute nur noch in Australien und Neukaledonien , sind in der fossilen Überlieferung weit verbreitet, aber etwas jünger.

Ameisen sind in der fossilen Überlieferung von der Kreidezeit bis heute fast kontinuierlich häufiger geworden.

Viele Arten aus dem baltischen und dominikanischen Bernstein können modernen Gattungen zugeordnet werden. Nach den Methoden der molekularen Uhr ermittelte Altersabschätzungen ergaben ein Alter der Ameisen von, je nach Untersuchung, — [19] oder — [23] Millionen Jahren.

Es ist jedoch auffallend, dass Ameisen in berühmten und ergiebigen Fossillagerstätten, die älter sind als hundert Millionen Jahre, völlig fehlen, zum Beispiel in der Santana-Formation Brasiliens die von dort beschriebene Art Cariridris bipetiolata gilt heute nicht mehr als Ameise oder im libanesischen Bernstein.

Hier wird über eine Entwicklung auf dem Urkontinent Laurasia spekuliert, so dass sie in Fundstellen von Gondwana fehlen würden. Von den heute lebenden Ameisenarten scheint die erst im brasilianischen Urwald entdeckte Art Martialis heureka Unterfamilie Martialinae [18] oder die Unterfamilie Leptanillinae [24] die ursprünglichste Gruppe zu sein.

Darwin war sich des Dilemmas für die Evolutionstheorie bewusst: Wie werden altruistische Gene weitergegeben, wenn sich ihre Träger — die Arbeiterinnen — nie fortpflanzen?

Sein Erklärungsversuch: Auch komplette Familienverbände könnten von der Selektion begünstigt werden.

Hamilton seine mathematisch gestützte und allgemein anerkannte Theorie der Verwandtenselektion kin selection. Deshalb bevorzugt die natürliche Selektion solche Gene, welche die Arbeiterinnen veranlassen, Schwestern und nicht eigene Töchter aufzuziehen — Grundlage des altruistisch sozialen Ameisenstaates.

Alle bekannten Ameisenarten sind in Staaten organisiert. Sie stellen die bedeutendste Gruppe eusozialer Insekten dar. Ameisenstaaten sind arbeitsteilig organisiert und besitzen immer wenigstens drei so genannte Kasten: Arbeiter, Weibchen Königin und Männchen.

Im Gegensatz zu anderen staatenbildenden Hautflüglern sind bei Ameisen die Arbeiter grundsätzlich flügellos. Nur die geschlechtsreifen Weibchen und Männchen besitzen meist Flügel.

Bei einigen Verwandtschaftsgruppen und Arten sind allerdings nur die Männchen geflügelt, oder die Vermehrung erfolgt parthenogenetisch , d.

Einige Arten betreiben quasi Sklaverei, indem sie Ameisenlarven anderer Arten entführen und später für sich arbeiten lassen beispielsweise Polyergus rufescens , oder Sozialparasitismus, indem die Weibchen in bestehende Staaten einer anderen Art einwandern und ihre Nachkommen von diesen aufziehen lassen beispielsweise Anergates atratulus.

Ameisenstaaten beeinflussen ihre Umwelt nachhaltig. Sie tragen erheblich zur Umschichtung der oberen Erdschichten bei, unterstützen den Abbau pflanzlichen Materials, verbreiten Pflanzensamen oder regulieren als Räuber die Bestände anderer Arthropoden.

Ameisen sind nicht näher verwandt mit den ebenfalls staatenbildenden Termiten , die einer eigenen Ordnung Isoptera angehören und nahe verwandt mit Fangschrecken Gottesanbeterinnen und Schaben sind.

Die Ameisen zählen zu den eusozialen staatenbildenden Insekten. Staaten mit nur einer Königin können in der Regel nur so alt werden wie die Königin selbst, da nach deren Tod keine Eier mehr gelegt werden.

Inzwischen sind aber zahlreiche Arten mit abweichenden Lebenszyklen bekannt, einige Beispiele sind im Kapitel Kasten und Typen weiter unten aufgeführt.

Bei zahlreichen Arten sind die Königinnen flügellos und ähneln Arbeiterinnen, bei einigen von ihnen kommt es auch bereits innerhalb des Nests zur Paarung.

Werden dann neue Kolonien durch Teilung oder Sprossung, d. Der Verwandtschaftsgrad der Arbeiterinnen innerhalb einer Kolonie, im theoretischen Idealfall 0,75, kann auf nahezu jeden Wert bis nahe 0 fallen.

Einige Ameisenarten verbinden zahlreiche Königinnen pro Volk Polygynie mit zahlreichen Neststandorten pro Volk, wobei neue Nester durch Sprossung gebildet werden Polydomie wie z.

Diese Arten können gewaltige Superkolonien bilden, die sich über Tausende von Kilometern erstrecken und Milliarden von Individuen umfassen, insbesondere dann, wenn die Ameisen als Neozoen in Gebiete eingeschleppt werden, in denen sie vorher nicht heimisch waren.

Bei der aus Südamerika stammenden Art Linepithema humile wurden an den Küsten des Mittelmeeres und des Atlantiks zwei solche Superkolonien festgestellt, von denen sich eine von Norditalien bis nach Galicien, auf über Kilometer Küstenlinie erstreckt.

Die meisten Nester bestehen aus kleinen Holz- oder Pflanzenteilen, Erdkrumen, Harz von Nadelgehölzen oder anderen natürlichen Materialien.

Innerhalb einer Ameisenart können verschiedene Nestarten auftreten. Nester der Ameisen können entweder in natürlichen oder geschaffenen Hohlräume oder frei errichtet werden.

Erdnester sind sehr witterungsanfällig, sodass sie meistens nur an besonders geschützten Stellen wie beispielsweise unter wärmespeichernden Steinen zu finden sind.

Manche Arten bilden auch einen Kraterwall um ihr Nest. Die meisten Erdnester — wie zum Beispiel die der Gelben Wiesenameise Lasius flavus — verfügen über eine kleine Kuppel.

Solche Erdnester können mehr Sonnenstrahlen auffangen als flache Nester. Eine bessere Durchlüftung und zugleich eine bessere Wärmespeicherung bieten die Hügelnester mit Streukuppeln "Ameisenhaufen".

Diese Nester sind meistens um morsche Baumstümpfe errichtet, die ihnen Halt geben. In solchen Hügeln leben die meisten Arten der Gattung Formica.

Die Gänge sind so angelegt, dass Wasser an ihnen abperlen kann. In solchen Nestern, die bis zwei Meter hoch werden und einen Durchmesser von fünf Metern erreichen können und nochmal so tief wie hoch sind, gibt es zahlreiche Etagen und Galerien.

Solche Nester haben durch ihre pflanzlichen Bestandteile stark mit Pilzen zu kämpfen, weshalb die Ameisen alle ein bis zwei Wochen die Oberfläche des Nestes komplett umgraben.

Dies kann man sehr gut beobachten, wenn man etwas Farbe auf dieses sprüht: Nach spätestens zwei Wochen ist diese vollständig verschwunden und taucht nach vier bis sechs Wochen an einer anderen Stelle wieder auf.

Verschiedene Ameisenarten schneiden mit ihren Mandibeln Nestkammern und Gangsysteme in morsches Totholz , nicht selten auch in das von Pilzen teilabgebaute Kernholz lebender Bäume , denen in ihrem Splintholz noch genügend Wasser- und Nährstoffleitungen zum Überleben bleiben.

Vor allem die mitteleuropäische Schwarze Rossameise Camponotus herculeanus nagt ausgeprägte Nestkammersysteme, sogenannte Hängende Gärten, in morsche Stämme.

Spechte, vor allem der Schwarzspecht , können sie dort aber akustisch orten. Sie nutzen vielmehr kleine Asthöhlungen von diversen Larven oder wohnen in Schneckenhäusern oder Eicheln.

Ameisenpflanzen Myrmecophyten sind all jene Pflanzen, die von Ameisen als ständiger Wohnraum, zur Ernährung z.

Elaiosome oder zur Fortpflanzung genutzt werden. Domatien sind Hohlräume in Pflanzen, in denen Ameisen nisten. So leben die Arten der tropischen Gattung Tetraponera Pseudomyrmecinae und die malaysischen Cataulacus muticus Myrmicinae in den hohlen Stängeln zweier Riesenbambusarten.

Weitere Pflanzen, in deren Hohlräumen Ameisen wohnen, sind die der Gattung Myrmecodia , oder die Büffelhornakazie der Spezies Acacia sphaerocephala , in deren hohlen Dornen die Ameisen nisten.

Freinester der Ameisen können Biwaknester, Seidennester oder Kartonnester sein. Freinester stellen die puristischste "Nestform" dar.

Sie sind sehr mobil, meist auch sehr temporär und bestehen nur aus den Ameisen, häufig jeder Entwicklungsstufe, und ihren Ameisengästen. Während Überschwemmungen bilden Feuerameisen Solenopsis invicta schwimmende Biwaknester.

Kartonnester sind vor allem bei tropischen Ameisen zu finden, die sie auf dem Boden oder auf Ästen errichten. Sie zerkleinern dazu kleine Holz- und Erdmaterialien und durchtränken diese geknetete Kartonsubstanz mit aus dem Kropf hervorgewürgtem Honigtau.

Darauf züchten sie den Pilz Cladosporium myrmecophilum , der durch seine Hyphen pilztypisch fadenförmige Zellstruktur den Nestwänden Stabilität verleiht.

Beide Lebewesen leben in Symbiose , denn der Pilz findet so optimale Nahrungsgründe. Weberameisen der Gattung Oecophylla bauen ihre Nester mittels des Seidensekrets ihrer Larven, mit dem Blätterbüschel zusammengesponnen werden.

Im Zusammenspiel von der mit der Tageszeit variierenden Ausrichtung der Lichtwellen und einer inneren biologischen Uhr bestimmen die Ameisen ihre Laufrichtung.

Die Wüstenameisen Cataglyphis fortis können darüber hinaus aus der von ihnen zurückgelegten Strecke auch die Luftlinie zum Ausgangspunkt Eingang der unterirdischen Kolonie ermitteln.

Einige andere Arten orientieren sich auch mittels Ultraschall. Dazu senden sie durch eine Stridulation , nämlich durch Reiben des mit kleinen Häkchen bestückten hinteren Beinpaars am Hinterleib vgl.

Diese werden an Gegenständen reflektiert, mit dem Johnstonschen Organ aufgefangen und ausgewertet.

Stridulationsklänge können auch durch Auf- und Abbewegungen eines Gastersegments an einer Kante des Postpetiolus entstehen. Diese olfaktorische Kommunikation ist die wichtigste Verständigungsmöglichkeit der Ameisen.

Jede notwendige Information kann auch über Antennenkreuzen weitergegeben werden. So berühren sich die Fühler beispielsweise kurz oder lang und abrupt oder gleitend.

Dieses nennt man taktile Kommunikation. Mit dieser Methode kann eine Ameise einer anderen durch Betrillerung signalisieren, dass sie hungrig ist und Kropfnahrung benötigt.

Auch wenn eine Ameise eine andere zu einer Nahrungsquelle führt und die Duftspur noch nicht ausreichend intensiv ist, ist diese Art von Kommunikation notwendig.

Dabei veranstalten diese beiden Ameisen einen sogenannten Tandemlauf. Durch Betasten der Gaster signalisiert die geführte hintere Ameise ihre Anwesenheit.

Ist diese nicht mehr da, wartet die Führerin und versprüht so lange Sekrete, bis sich beide wieder gefunden haben. Transportieren mehrere Ameisen Beute gemeinsam zum Nest, so beruht das nicht auf einer Absprache, also auf einer kommunikativen Intelligenz.

Vielmehr versucht jede Ameise für sich die Beute in Richtung Nest zu schaffen. Dass die heimkehrenden Ameisen ausweichen, dürfte damit begründet sein, dass ihr Orientierungssinn ausreicht, um auch ohne Pheromonspur die Richtung zum Nest zu bestimmen, was für die an unbekanntem Ort liegende Beute nicht gilt: Diese ist nur durch die Pheromonspur zu finden.

Ein interessantes Beispiel für kollektive Intelligenz liefert die Ameisenart Cataulacus muticus. Diese Ameisen leben im Inneren einer Bambusart.

Wenn Regen einsetzt, schützen sie sich vor Hochwasser, indem eine Ameise das Eingangsloch im hohlen Stamm von innen, einem Korken gleich, mit ihrem Kopf verriegelt.

In einem Ameisenstaat gibt es keine zentrale Obrigkeit im Sinne einer Monarchie. Solche Reize können sowohl von der Umwelt als auch von den Individuen eines Ameisenvolkes selbst abgegeben werden.

Ein einfaches Beispiel ist hierbei das Finden einer Nahrungsquelle. Wenn eine Ameise eine Nahrungsquelle entdeckt, speichert sie in der Regel einen Teil dieser Nahrung in ihrem sozialen Magen , läuft zum Nest zurück wobei mit Pheromonen eine Duftspur gelegt wird und verteilt dieses Futter teilweise an ihre Nestgenossinnen.

Die Nahrungsquelle wird ausgebeutet. Sollte die Nahrungsquelle für ungeeignet befunden werden oder ausreichend Futter in dem Volk vorhanden sein, werden nur wenige oder keine Arbeiterinnen der Duftspur zur Nahrungsquelle folgen.

Diese wird bald nicht mehr wahrgenommen. Man unterscheidet bei Ameisenarten zwei prinzipiell unterschiedliche Arten der Staatengründung: Entweder wird eine neue Kolonie unabhängig durch ein weibliches Geschlechtstier die zukünftige Königin begründet, oder bei der Gründung wird die junge Königin bereits von Arbeiterinnen begleitet.

In diesem Fall entsteht eine neue Kolonie durch Nestteilung oder Sprossung aus einer schon bestehenden. Unabhängige Koloniegründung erfolgt meist aber nicht immer einzeln durch geflügelte Königinnen.

Auch bei Arten mit Koloniegründung durch Nestteilung sind aber die männlichen Geschlechtstiere meist geflügelt, um Inzucht zu vermeiden.

Auch bei Arten mit unabhängiger Koloniegründung können aber, zusätzlich zu den geflügelten Geschlechtstieren, ungeflügelte Königinnen oder Ersatz-Geschlechtstiere vorhanden sein, die hier nur die Lebensdauer einer bestehenden Kolonie über den Tod der Gründerin hinaus verlängern können.

Die häufigste Variante ist die selbstständige Staatengründung. Die Brut wird von ihr selbstständig gefüttert und gepflegt. Wenn ihre Kropfnahrung aufgebraucht ist, bauen sie ihre Fettreserven und kräftige Flugmuskulatur ab, die sie nach dem Hochzeitsflug nicht mehr benötigen, und sind dadurch in der Lage, Futtersekrete für die Larven herzustellen.

So sind zum Beispiel Königinnen von Lasius niger durch eingelagerte Reservestoffe 15,5 Milligramm schwer, während frisch geschlüpfte Königinnen nur 4 Milligramm wiegen.

Daher müssen sie sich hin und wieder auf Nahrungssuche begeben. Mit den ersten geschlüpften Arbeiterinnen, die oft kleiner sind als die späteren, wird allmählich der neue Staat gegründet.

Die Arbeiterinnen übernehmen nun alle anderen Aufgaben, sei es die Brutpflege, die Nahrungssuche oder den Nestbau.

Der daraus resultierende Staat bleibt dann entweder polygyn , oder die Königinnen entscheiden mittels Kämpfen über die Hierarchie, wobei nur die dominante fruchtbar bleibt und die anderen zu Arbeiterinnen werden, wenn nicht gar eine Königin alle anderen tötet, woraus sich nachträglich eine sogenannte funktionelle Monogynie ergibt.

Bei der Nesterteilung verlässt eine einzelne oder eine Gruppe von Jungköniginnen gemeinsam mit einer Gruppe von Arbeiterinnen die mütterliche Kolonie.

Durch den Startvorteil am Anfang ist bei ihnen die Sterblichkeit geringer. Da aber keine Ausbreitungsflüge durch Jungköniginnen mehr stattfinden, sind diese Arten in ihrer Ausbreitungsfähigkeit benachteiligt, so können sie zum Beispiel keine Inseln erreichen.

Koloniegründung durch Kolonieteilung kommt zum Beispiel bei allen Treiberameisen , aber auch bei tausenden anderen Arten in fast allen Unterfamilien vor.

Einige Arten kombinieren auch beide Koloniegründungswege, zusätzlich zu den geflügelten Königinnen produzieren sie auch ungeflügelte Geschlechtstiere, die dann Tochterkolonien durch Sprossung begründen.

Einige Ameisenarten mit Koloniegründung durch Sprossung aus der Unterfamilie Ponerinae haben die Bildung einer eigenen Königinnen-Kaste sogar vollständig aufgeben.

Bei den höheren Ameisen ist dies nicht mehr möglich, da bei ihnen Arbeiterinnen nicht mehr erfolgreich befruchtet werden können.

Falls erfolgreich, werden sie von Arbeiterinnen in den Bau begleitet und gepflegt. Die neue Königin beginnt dann ebenfalls Eier zu legen.

Neben der Gattung Formica tritt dieses Verhalten beispielsweise auch bei der Feuerameise Solenopsis invicta oder bei Cataglyphis cursor auf.

Bei der unselbstständigen Staatengründung sucht sich eine Königin Arbeiterinnen von derselben oder auch fremden Arten. Sie schüchtert die Hilfskönigin ein und legt Eier in deren Erdhöhle.

Daraufhin pflegt die Hilfskönigin beide Gelege. Wenn die ersten Arbeiterinnen der abhängigen Königin geschlüpft sind, wird die Hilfskönigin getötet und deren Brut versklavt, sodass die Königin sich nun von den anderen Arbeiterinnen pflegen lässt.

Diese Art von abhängiger Staatsgründung nennt man temporären Sozialparasitismus. Hin und wieder kommt es vor, dass die parasitäre Königin ihre Wirtin leben lässt und sich so ein permanentes oder zeitweiliges Mischvolk entwickelt zum Beispiel bei der Säbelameise Strongylognathus testaceus und der Gemeinen Rasenameise Tetramorium caespitum.

Eine andere Art des Sozialparasitismus, den Brutparasitismus , findet man bei der Arbeiterlosen Parasitenameise Tetramorium atratulum , ehemals Anergates atratulus.

Manche Ameisenarten sind nicht in der Lage, selbstständig zu fressen oder Nestbautätigkeiten auszuführen. Sie dringen in artfremde oder -eigene Nester ein und töten entweder alle dort lebenden Ameisen, um deren Bau für das eigene Volk zu nutzen, oder lassen nur die bald schlüpfenden Larven unversehrt, um sie als Sklaven aufzuziehen.

Meistens werden bei dieser Form immer wieder Raubzüge unternommen, um sich ständig neue Sklaven zu besorgen. Sklavenhaltung findet man bei der Amazonenameise Polyergus rufescens und der Blutroten Raubameise Formica sanguinea Sklavenarten aus der Untergattung Serviformica , bei Harpagoxenus sublaevis Sklavenarten aus der Gattung Leptothorax , oder bei der Gattung Temnothorax ehemalige Gattungen Chalepoxenus und Myrmoxenus ; Sklavenarten aus der Gattung Temnothorax , sowie bei der Gattung Strongylognathus Sklavenarten aus der Gattung Tetramorium.

Die ursprüngliche Ernährungsweise der Ameisen ist diejenige als Räuber, in der Fachsprache auch Prädator genannt.

Sehr viele Ameisenarten haben sich als ergänzende oder alternative Nahrungsquelle zuckerreiche Pflanzensäfte erschlossen, die sie direkt, zum Beispiel an extrafloralen Nektarien , häufiger aber an zuckerreichen Ausscheidungen von Pflanzensaugern aus der Ordnung der Schnabelkerfe , Honigtau genannt, ernten.

Einige Ameisenarten haben sich auf eine Ernährung durch Samen spezialisiert, die sich von anderen pflanzlichen Geweben durch hohen Protein- und Fettgehalt unterscheiden und dadurch tierischem Gewebe ähnlicher sind.

Eigentlich pflanzenfressende phytophage Arten, die zum Beispiel grüne Blätter nutzen würden, gibt es aber nicht — mit Ausnahme der Blattschneiderameisen , die aber nicht die Pflanzen selbst verwerten, sondern auf ihnen Pilze züchten.

Die tatsächliche Ernährung von Ameisenvölkern im Freiland festzustellen ist extrem schwierig, weil viele Arten zahlreiche Nahrungsquellen, viele davon aber nur in sehr geringen Mengen oder opportunistisch, je nach Angebot, ausnutzen.

Echte Omnivorie ist bei Ameisen eher selten. Bekannte Beispiele sind die Rote Feuerameise Solenopsis invicta [46] oder die Pharaoameise Monomorium pharaonis [47] wie auch einige andere, als Schädlinge klassifizierte Arten.

In diesem Sinne ist die wohl bekannteste heimische Ameisenart, die Rote Waldameise , auch ein Allesfresser. Ihre Nahrung besteht vor allem aus Insekten z.

Raupen , Schmetterlingen , Fliegen und anderen wirbellosen Tieren z. Daneben werden auch Ausscheidungen verschiedener Pflanzensäftesauger Honigtau genutzt.

Bei einer nahe verwandten Art Formica aquilonia in Finnland machte die Ernährung durch Honigtau zum Beispiel etwa 80 bis 90 Prozent der gesamten Energiemenge aus, fast der gesamte Rest waren räuberisch erbeutete Insekten und andere Arthropoden.

Daneben ernähren sich einige Arten auch von frischem Aas. Einige Ameisenarten haben sich auf bestimmte Beutetiere spezialisiert.

Nomadisch lebende Ameisenarten, wie die Treiber-, Wander- und Amazonenameisen, jagen als gesamtes Volk. Dabei bilden beispielsweise die Wanderameisen Fronten, die nicht selten 14 bis 20 Meter breit werden können.

Neben diversen Wirbellosen erbeuten sie gelegentlich auch nestjunge Vögel , kleine Säugetiere und Schlangen. Viele Ameisenarten leben mit pflanzensaftsaugenden Insekten in Symbiose Trophobiose genannt, da Ameisen Schutz gegen Nahrung gewähren und somit in gegenseitiger Abhängigkeit.

Die Trophobionten sind myrmekophil , die Ameisen meist aphidophil , d. Phloem ist reich an Kohlenhydraten , enthält aber nur sehr wenig Protein.

Phloemsauger verbrauchen deshalb nur circa zehn Prozent der Kohlenhydrate; der Überschuss wird als zuckerreicher Honigtau — wichtigste Kohlenhydratquelle der Ameisen — ausgeschieden.

Manche Ameisenarten lassen die Blattläuse in ihrem Nest überwintern oder tragen deren Eier in ihr Nest, um sie vor Kälte zu schützen. Vom Regen fortgespülte Larven werden von den Ameisen gesucht und zurückgeholt.

Manche Ameisen suchen gezielt nach Blattsaugern und versetzen sie auf von den Pflanzensaugern bevorzugte Pflanzen. Es wurden Kriege zwischen verschiedenen Ameisenstaaten beobachtet, in denen um die Vorherrschaft über Läuseherden gekämpft wurde.

Weniger spezialisierte Ernteameisen wie Vertreter von Pheidole oder Tetramorium sind nicht nur auf Pflanzensamen angewiesen und nutzen auch andere Nahrungsangebote.

Zu dieser Gruppe zählen die Elaiosom -fressenden Ameisen, z. Die Samenausbreitung findet an diesen Pflanzen durch Ameisen statt Myrmekochorie.

Die meist sehr kleinen Samen werden im Ganzen wegtransportiert und mithin verbreitet, aber nur das Elaiosom verwertet.

Diebe oder Gelegenheitsdiebe bauen Gänge in fremde Nester oder gar Brutkammern und verschleppen die fremde Brut, um sie später zu verzehren. Dieser Kleptoparasitismus wurde beispielsweise bei der in Europa eingeschleppten und in mehreren Staaten meldepflichtigen Pharaoameise Monomorium pharaonis und der Gelben Diebsameise Solenopsis fugax beobachtet.

Einige Ameisenarten der Tribus Attini züchten Pilze. Dazu gehören die südamerikanischen Blattschneiderameisen der Gattungen Atta und Acromyrmex , die in ihren bis zu acht Meter tiefen, auch oberirdisch etwas erhöhten Nestern einen schimmelähnlichen Pilz Attamyces bromatificus [51] züchten und mit diesem und einem Bakterium in einer seltenen Dreiersymbiose leben.

Solche Neugründungen entstehen in der Regel aus wenigen nah verwandten Individuen, weshalb die Population nur eine sehr enge genetische Variabilität besitzt.

Dieser genetische Flaschenhals erhöht die Gefahr, dass eine Krankheit oder die Veränderung einer einzelnen Umweltbedingung die gesamte Lebensgemeinschaft ausrotten kann.

Mai , Abstract. Die in Kalifornien lebenden argentinischen Ameisen kämpfen nicht gegen Tiere aus anderen Nestern und betreuen sogar gegenseitig ihre Brut.

Dieser enge Familienzusammenhalt ist dagegen bei den Ameisen in Argentinien sowie bei den in den USA einheimischen Arten nicht zu beobachten.

Der Wissenschaftler hält die enge genetische Verwandtschaft für den Grund, dass die Tiere sich nicht als Feinde ansehen.

Daher untersuchte er Dutzende von Nestern in Kalifornien und Argentinien. Dabei entdeckte er sieben Gene, die in zahlreichen verschiedenen Versionen, auch Allele genannt, vorkommen.

Die Insekten eines Nests in Kalifornien hatten zwischen 75 und Prozent der Allele gemein, während in Argentinien die Ähnlichkeit nur bei etwa 40 Prozent lag.

Das ist der Grund, warum heimische Arten nicht mit ihnen konkurrieren können. Eine Möglichkeit, die Ausbreitung der argentinischen Ameise in den Griff zu bekommen, wäre es, wenn man genetisch entferntere Kolonien in das Gebiet einführte.

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